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Wir fordern die sofortige Beendigung aller Waffenexporte aus der Bundesrepublik Deutschland und ein Moratorium für alle Militärausgaben zugunsten des Klimaschutzes und der sozialen Belange unserer Bürger!



"Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende" J.F. Kennedy-

                                      und es ist fast soweit!


Wir fordern sofortige Beendigung des Krieges in der Ukraine, bei angemessener Wahrung der Interessen aller Konfliktparteien. Wir fordern die Einbeziehung der Ukraine und der Russischen Föderation in das vielbeschworene Europäische Haus! Wir fordern den Verzicht der NATO geopolitische Interessen auf Kosten von Drittländern durchzusetzen.                



    Begehren gegenüber der Stadt Zschopau


 Wir richten an die Stadt Zschopau das Begehren, die Errichtung einer würdigen Stätte der Erinnerung an die 26 in Zschopau, im hiesigen „Lazarettlager“ der Wehrmacht, 1941/1942, verstorbenen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion, maßgeblich zu unterstützen.

 

 „Der deutsche Krieg gegen die Sowjetunion war eine mörderische Barbarei. So schwer es uns fallen mag: Daran müssen wir erinnern.“


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, 2021


Unser Verein „Erzgebirgsfreunde Russlands“ erarbeitete 2021 eine Dokumentation über das sogenannte „Lazarettlager“ der Wehrmacht in Zschopau. In einer stillgelegten Ziegelei wurden hier, 1941 und 1942, verwundete oder erkrankte, kriegsgefangene Angehörige der Sowjetarmee interniert, die der mörderischen Arbeit in den umliegenden Zwangsarbeitslagern nicht mehr gewachsen waren. Mindestens 26 von ihnen starben in diesem Lager zwischen dem 01.11.41 und dem 07.10.42, an Krankkeit, Hunger, medizinischer Unterversorgung und Auszehrung. Sie wurden zunächst notdürftig in einer Ecke des Zschopauer Friedhofs bestattet. Nach Kriegsende wurden 21 von ihnen auf Befehl der SMAD auf den sowjetischen Soldatenfriedhof in Chemnitz Reichenhain umgebettet. Die sterblichen Überreste von vermutlich fünf Verstorbenen wurden nicht aufgefunden und ruhen mit hoher Wahrscheinlichkeit noch immer auf dem Friedhof Zschopau. Bisher erinnert in Zschopau kein Ort würdigen Gedenkens an den Tod dieser Menschen.

Wir richten deshalb im Sinne der oben zitierten Mahnung unseres Bundespräsidenten, an die Stadt Zschopau das Begehren, unsere Bemühungen, um die Errichtung einer Stätte ehrenden Gedenkens in der Stadt maßgeblich zu fördern. Wir denken dabei an einen angemessenen Gedenkstein an der ehemaligen Begräbnisstätte der später umgebetteten Verstorbenen und der dort noch verbliebenen Gebeine der fünf namentlich bekannten Sowjetsoldaten.

Für unser Begehren ersuchen wir um die Unterstützung von Organisationen der hiesigen Zivilgesellschaft und von Einzelpersonen.


Organisator des Begehrens: „Erzgebirgsfreunde Russlands“ e.V., Oberer Weg 8 a, 09432 Großolbersdorf. Vorstandsvorsitzender: Norbert Staffa, 01.02.2022


Dokument: Expose' Lazarettlager



2022 - Das haben wir uns vorgenommen:



                                                          Arbeitsplan „Erzgebirgsfreunde Russlands e.V. - 2022

 

 

 

 Allgemeine Kommunikation

 

Auch weiterhin sollten wir unsere Homepage (www.erzgebirgsfreunde-russlands.de) zu regelmäßigen Meinungsäußerungen des Vereins, zum Verhältnis des Westens gegenüber Russland, nutzen. Es geht um die Darstellung wahrer Fakten entgegen dem Mainstream. Jedes Vereinsmitglied soll dazu Vorlagen einreichen.

Darüber hinaus veröffentlichen wir darin unsere Vereinsnachrichten, kulturelle Projekte und unsere Kunstangebote.

Alle Vereinsmitglieder sollten ihre Kinder, Enkel, Bekannte und Verwandte zur Kenntnisname der Homepage anregen und zur Kommunikation mit dem Verein.

Der Verein äußert sich in Leserzuschriften an die Presse in der Angelegenheit der deutsch-russischen Beziehungen. Daran sollte nach Möglichkeit jedes Vereinsmitglied mitwirken (Vorschläge).

                                                     Wer schreibt, der bleibt!

 

 

Kulturelle Projekte: Vorträge, Buchlesungen, Multimedia

 

Der Verein bietet die vorhandenen kulturellen Projekte an: 

Vortrag:„Die Reparationsleistungen des Unternehmens DKW Zschopau als Beitrag zur Wiedergutmachung deutscher Kriegsschuld gegenüber der UdSSR“, als Gegendarstellung zur Mainstreamauffassung „die Russen haben uns nach dem Krieg ausgeplündert“. Mit einem Film über Ishewsk, Vortrag mit Fotos und Dokumenten.

Vortrag: „Wie war die WISMUT wirklich?“ ein Insider berichtet, mit Dr. Ducke, ehemalige Führungskraft der Wismut.

Buchlesung: „Reise auf der Wolga von St. Petersburg nach Astrachan“, mit Multimedia

Buchlesung: „Der Blaubluttransfer“ , unterhaltsame Plauderei und Buchlesung über die Pikanterie

    deutschen Adels im russischen Kaiserhaus

Multimediavortrag: „Berühmte Russen im Erzgebirge“, mit Diskussion

Diavortrag: „Mit dem PKW die Wolga hinab von Kasan bis Kalmückien“

Für Kinder: „Reise ins Märchenland Russland“ - Märchenstunde für Vorschulkinder/ Erstklässler

„Wodkaseminar“ - zwei unterhaltsame Stunden zum Thema „Russisches

  Nationalgetränk“ – Wissenswertes, Anekdoten, Trinksprüche und „probieren“ der Wodkakultur

 

Angebote an Kultureinrichtungen, Ortsklubs, Bibliotheken, Ortsgruppen von Parteien, Vereine, Seniorenheime u.a.

 

Zur Finanzierung unseres Vereins sollten alle Vereinsmitglieder die Möglichkeit nutzen, die im „Kunstsalon“ der Homepage angebotenen Bücher und Bilder an Interessenten anzubieten.

  

 

Kontakte /Vernetzung

 

Die bestehenden Kontakte zu Personen und Institutionen nach Ishewsk, (Motorradklub Peter Moscharow - Kirill Tapkow) und zum dortigen Verein der Deutsch – Nationalen Kulturellen Gesellschaft, Samara (Natalja Senkova Weiter Kontakte sollen gesucht werden.

Jedes Vereinsmitglied könnte einen Kommunikationspartner in Russland haben! Deutsch - russische Freundschaft beginnt im Kleinen!

Da sich die Verbindung zum Verein der Deutsch – Nationalen Kulturellen Gesellschaft in Ishewsk, im vergangenen Jahr, sehr gut entwickelt hat, sollten wir diese als Schwerpunkt unserer diesjährigen Vereinsarbeit nachhaltig ausbauen. In Vorbereitung unserer Videokonferenz am 09.12. 2021 hatte ich dem dortigen Verein dafür Vorschläge gesandt, die sehr interessiert aufgenommen wurden. Ich sende das Dokument als Anlage. Alle Vereinsmitglieder sollten sich hier einbringen!

 

Wir halten weiterhin die Kontakte zu „Russenkinder e.V.“

Berlin und zu unseren Sympathisanten Cilly Silbermann, Hamburg und dem RFB (Thälmannfreunde).

 

Wir versuchen den Kontakt zu „Maria Pawlowa Gesellschaft“ in Weimar neu zu beleben und zu gemeinsamen Projekten zu kommen.

 

Wir setzen uns weiter dafür ein, dass durch die Hochschule Mittweida deren prominenter Student aus Russland, Peter Moscharow, später Begründer der Motorradproduktion der UdSSR, in die Ehrengalerie der Hochschule aufgenommen wird. Entsprechender Kontakt zur Hochschule wird fortgesetzt.

 

 

Öffentlichkeitswirksame Aktionen

 

Gemeinsam mit der LAG Deutsch - Russische Freundschaft werden wir uns mit unserem Vereinsstand an Protestaktionen und Mahnwachen im Sinne der Entwicklung gutnachbarlicher Beziehungen zu Russland beteiligen. Die neue Bundesregierung ist schon wieder dabei das Missverhältnis zur Russischen Föderation zu forcieren. sei es durch den provokanten Bau einer Kaserne in Litauen, den Sturmlauf gegen Nordstream 2 und das Drehen der alten Leier „Ukraine“ und „Krim“

 

An den Gedenktagen für die Opfer der UdSSR im Zweiten Weltkrieg (27.01./ 08.05. und an den Gedenktagen für Ernst Thälmann (Geburtstag und Tag der Ermordung) werden wir Blumengebinde an den Gedenkstäten (Friedhof Zschopau, Friedhof Mittelsaida, Gedenkstätte Nennigmühle, Ernst Thälmann Denkmal Zschopau) niederlegen. Dabei bitten wir um rege Beteiligung.

 

Wir verdichten unser Recherchematerial zu sogenannten „Lazarettlager“ in Zschopau, in dem 1941/1942 26 kriegsgefangene Rotarmisten starben. Zwar habe die letzten Ergebnisse die Voraussetzungen nicht verbessert, aber wir bleiben bei unserem Projekt für diese Toten in Zschopau ein würdiges Erinnerungsdenkmal zu begehren. Wer daran Interesse hat sollte sich an der Forschungsarbeit beteiligen. Für Archivbesuche stellt der Verein entsprechende Mittel zur Verfügung (Auslagenersatz). Es liegt ein vorläufiges Expose‘ vor, welches zugesandt werden kann.

  

Vereinsveranstaltungen

 

Wir planen in Abhängigkeit von der Coronalage unsere Vereinsversammlung in Schloss Wildeck und ein ein Sommerfest. Außerdem planen wir einen Vereinsbesuch bei unserem Partnerverein, St Briccius in Geyersdorf, der im vergangenen Jahr wegen der Seuche ausfallen musste.

 

Alle Vereinsmitglieder sind aufgerufen Interessenten als neue Vereinsmitglieder, Sympathisanten oder Sponsoren zu werben!

 Hier sollen Eure weiteren Vorschläge hinein:

 

 

Der Vorstand                                                                                  Hohndorf, den 15. 01. 2022

 


Alles Gute unseren Freunden und Vereinsmitgliedern für des Jahr 2022 

Gesundheit für alle !